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7 vegane Blogger verraten dir ihre liebsten Eiweißquellen…

… und sprechen über die Hürden der veganen Ernährung

 

Du ernährst dich vegan? Du treibst Sport? Dann kennst du diese beiden Fragen ganz bestimmt. Zwei Fragen, die dir immer wieder gestellt werden. Auf die du immer wieder antworten musst. Zwei Fragen, die du dir am Anfang bestimmt auch selbst gestellt hast.

Zwar war ich schon immer Vegetarierin, aber auch ich habe mich – bevor ich vegan wurde – gefragt: was esse ich denn dann statt Käse, Milch und Eiern? Wird die Umstellung schwierig? Und wie decke ich meinen Proteinbedarf? Die Klassiker, wenn’s um vegane Ernährung geht!

Damit dir die Angst vor den Hürden der veganen Ernährung genommen wird und du demnächst immer ne clevere Antwort parat hast, wenn mal wieder jemand fragt, wie du eigentlich auf dein Eiweiß kommst, hab ich für dich sieben großartige Blogger interviewt und allen die selben zwei Fragen gestellt:

 

  1. Was ist die größte Schwierigkeit, wenn man sich vegan ernähren möchte?

  2. Was sind deine top 3 Eiweißquellen?

 

Laura und Jan von Semper Veganis

Semper Veganis – Laura Merten & Jan Rein

Den Anfang machen Laura und Jan von Semper Veganis. Die Beiden haben mich – unter anderem durch ihre Teilnahme an der Awesome People Conference – so sehr motiviert und inspiriert mein Herzensprojekt mit diesem Blog zu verwirklichen. Laura und Jan studieren Ökotrophologie, sind Youtouber, Blogger, Autoren, Unternehmensberater und entwickeln sich ständig weiter. Deswegen freue ich mich natürlich unheimlich die Zwei mit ihren Antworten für dich mit an Board zu haben.

semperveganis.de

  1. Die größte Schwierigkeit ist wohl immer noch die teilweise geringe gesellschaftliche Akzeptanz. In unserem Beitrag 50 Fragen, die jeder Veganer kennt haben wir mit einem Zwinkern auf die gängigsten Fragen geantwortet, die trotz all der Informationen immer noch in den Köpfen vieler Menschen herumgeistern. Und das ist auch okay, denn wir müssen verstehen, das Umdenken immer Zeit braucht. Wenn man vegan wird, sollte man sich also nicht von den negativen Reaktionen und provokativen Fragen verunsichern lassen, sondern langfristig und nachhaltig denken. Das Umdenken der Gesellschaft ist in vollem Gange.
  2. Pflanzliche Proteinquellen gibt es viele. Unsere Top 3 sind:
    1. Rote Linsen, da sie so schnell zuzubereiten sind
    2. Kidney Bohnen, da man sie überall vorgekocht kaufen kann
    3. Quinoa, da glutenfrei, vielfältig zu verwenden und lecker

 

Cosima und Mel von Ricemilkmaid

Ricemilkmaid-Blog-Profilbild-Elbe-15

Next one sind Cosima und Mel vom Blog Ricemilkmaid. Ist der Blog nicht wunderhübsch? Kein Wunder: als gelernte Gestalterin für visuelles Marketing versteht Cosima natürlich wie man den tollen Content besonders gut in Szene setzt. Mel ist Gesundheitsberater in Ausbildung und daher fasziniert vom ernährungswissenschaftlichen Background. Auf Ricemilkmaid findest du alles zum Start in die vegane Ernährung und ein umweltfreundlicheres Leben.

ricemilkmaid.de

  1. Das Verlangen, alle missionieren zu wollen. Ich kann verstehen, warum man seine Begeisterung für die vegane Ernährung und das neue Lebensgefühl mit anderen Leuten teilen möchten, aber dabei ist dieses stumpfe Hinweisen auf Missstände in der Tierhaltung nicht förderlich und sorgt für das Bild vom „nervigen Veganer“. Veganismus ist sexy und muss so auch verkauft werden, dann interessieren sich die Leute von ganz allein dafür. Mein Fazit: In Diskussionen sachlich bleiben und als gutes Vorbild vorangehen. Damit fühlt man sich direkt auch glücklicher.
  2. Mel und ich (wir schreiben beide Beiträge auf ricemilkmaid.de) mussten grade ernsthaft länger diskutieren, bis wir uns auf nur drei Proteinquellen einigen konnten, da es einfach so viele Möglichkeiten gibt als Veganer Eiweiß zu sich zu nehmen. Gewonnen haben Räuchertofu, Kidneybohnen und Kichererbsen.

 

Daniel und Katrin von BeVegt

BeVegt Promo 2014, © L.K. / www.natureofmusic.net

Wenn du als sportlicher Veganer durch die Welt läufst, ist der Blog beVegt von Daniel und Katrin quasi Pflichtlektüre. Die Beiden sind leidenschaftliche Läufer, ernähren sich vegan und punkten mit viel Know How als Laufcoaches. Auf ihrem Blog findest du alles zum Thema vegane Ernährung und Ausdauersport – vegan leben und laufen. Aber selbst wenn du kein begeisterter Läufer bist, findest du sicher dennoch ne Menge wertvoller Informationen – und vielleicht bekommst dann sogar DU Lust auch mal die Laufschuhe anzuziehen 😉

www.bevegt.de

  1. Das ist wahrscheinlich für jeden etwas anderes. Uns ist es zum Beispiel gar nicht schwer gefallen, auf bis dahin vertraute Lebensmittel wie Fleisch, Milch und Käse zu verzichten – es gab damals so viel Neues für uns zu entdecken! Neue Lebensmittel, neue Rezepte und so weiter. Wir hatten also nie das Gefühl, uns einschränken zu müssen.
    Natürlich hat der Einkauf am Anfang etwas länger gedauert als sonst, weil wir uns ja erstmal zurecht finden mussten. Aber es hat auch richtig Spaß gemacht, mal mit einem ganz neuen Blick durch den Super-, Bio- und Asiamarkt zu gehen.
    Was wir aber erstmal lernen mussten war, auch in unserem beruflichen und privaten Umfeld selbstbewusst zu unserer neuen Lebensweise zu stehen. Am Anfang war es uns fast etwas unangenehm, wenn wir darauf angesprochen wurden, ob wir denn kein Fleisch mehr essen würden. Wir kannten zwar unsere Gründe, aber wir hatten noch keine Übung darin, über die vegane Ernährung zu diskutieren und vielleicht auch mal eine kritische Frage zu beantworten.
    Und wir mussten uns auch erstmal daran gewöhnen, auf Parties und im Restaurant diejenigen mit den „Sonderwünschen“ zu sein 🙂
    Heute sind wir da viel selbstbewusster – und das ist auch etwas, das man lernt, wenn man vegan wird: bewusst zu seinen Überzeugungen zu stehen und auch mal gegen den Strom zu schwimmen!
  2. Unsere liebsten Eiweißquellen sind definitiv Hülsenfrüchte. Wir lieben zum Beispiel Linsen, entweder als Linsensuppe, als Linsen-Bolognese oder als indisches Daal.
    Kichererbsen sind auch super – man kann einen leckeren Hummus daraus zubereiten, aber sie passen als eiweißreiche Zugabe eigentlich in fast jedes Gericht rein.
    Und auch Soja landet bei uns immer mal wieder auf dem Teller. Zum Beispiel in fermentierter Form als Tempeh oder auch ganz klassisch als Tofu, der super zu einem asiatischen Curry passt.

 

Jörg und Nadine von eat this!

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Eat this! Was für ne Aufforderung, oder? Sobald du durch den Blog von Jörg und Nadine scrollst, wirst du dich gar nicht mehr entscheiden können. Welches Rezept soll man da bloß als erstes nachkochen? Am liebsten alles und zwar sofort! Spätestens jetzt verschlägts doch wirklich jedem „was kannst du als Veganer überhaupt noch essen?“ Sprücheklopfer die Sprache… Hier findest du super tolle Rezepte, verpackt mit wunderschönen Bildern, aber auch lauter hilfreiche Tipps zum vegan Lifestyle.

www.eat-this.org

  1. Eigentlich zeigen wir ja auf eat this!, dass es überhaupt nicht schwierig ist, sich vegan zu ernähren 😀 Aber klar, für Leute, die sich erst seit kurzer Zeit mit der veganen Ernährung beschäftigen, mag das Einkaufen, das im Restaurant Essen gehen und die Umgewöhnung in der eigenen Küche ganz schön kompliziert wirken. Das gibt sich aber relativ schnell. Im Bio- und Supermarkt hat man nach kurzer Zeit seine Lieblingsprodukte gefunden, die Restaurants mit veganem Angebot sind auch schnell lokalisiert und was die eigene Küche angeht – da helfen wir ja mit eat-this.org 😉
  2. Wir lieben Hülsenfrüchte in jeder Form, Tofu (genau genommen ja auch ein Hülsenfrucht-Produkt) und Nüsse. Aber auch Quinoa kommt als eiweißreiche „Beilage“ bei uns häufig auf den Tisch. Das war quasi der Bonus, der den Tofu-Cheat ausgleicht 😉

 

Sarah von Vegan Guerilla

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Ich bin unglaublich happy dir auch die wundervolle Sarah von Vegan Guerilla vorstellen zu dürfen. Ach, wahrscheinlich kennst du sie eh schon 😉 wenn nicht, ist’s höchste Zeit! Sarah bereichert die vegane Welt schon seit 2010 mit alltagstauglichen Rezepten, die allesamt ziiiiiemlich gut sind! Dass Veganismus nix mit Verzicht zu tun hat, wird hier besonders deutlich. Cupcakes zum Frühstück und vegan on Tour mit Tipps und tollen Reiseberichten – wenn das nicht ne gelungene Kombi ist! Das fantastische Rezept zum Bild gibt’s übrigens hier.

www.veganguerilla.de

  1. Das ist schwer zu sagen und sicherlich sehr individuell, zumal das vegane Angebot heute in Supermärkten wirklich groß ist und Produkte mittlerweile ja auch immer mehr gekennzeichnet werden.
    Mir persönlich fiel die Ernährungsumstellung an sich nicht sonderlich schwer. Bevor ich beschloss es mit dem Veganismus zu probieren ernährte ich mich schon länger vegetarisch und auch einige vegetarische Produkte (wie Eier) waren zu diesem Zeitpunkt bereits seit einigen Monaten aus meinem Speiseplan verschwunden. Wenn man so möchte ging es also noch um Antipasti-Parmesan-Brötchen und Milchkaffee, welche ich damals jeden morgen auf dem Weg zur Uni holte. Die größte Schwierigkeit lag für mich so eher in unserer Gesellschaft und Erwartungen bzw. Vorurteilen die die Welt plötzlich meinte mir auf die Nase binden zu müssen. Seltsam, denn selbst als Vegetarierin hatte sich niemand darum geschert, ob ich mich, neben dem Käsebrötchen am Morgen, an 14 weiteren Mahlzeiten die Woche ausschließlich von Pommes oder Tiefkühlpizza ernähre. Und auch das wäre vermutlich in Ordnung gewesen. Doch da waren sie: die typischen „Da kannst du ja gar nichts mehr essen!“-Ausrufe, bittere Streits mit der Oma darüber, dass man mit Gemüsebrühe „keine Suppe machen kann“ (hä, das hab ich doch auch vorher getan?), die Angst von Mutti, dass ich an Protein-, Eisen- oder sonstigem Mangel sterbe und nebenbei die Erwartung einiger veganer FreundInnen, die natürlich wollten, dass ich bei meiner Entscheidung bleibe. Um ehrlich zu sein war mir in diesem Moment keine der auf mich einredenden Parteien eine große Hilfe, auch wenn meine FreundInnen natürlich die weit besseren Argumente parat hatten. Die Tatsache, dass ich auch Jahre später immer noch so seltsam lebendig aussehe und ständig irgendein leckeres Essen im Kühlschrank, auf dem Herd oder in Planung habe, nimmt dann zum Glück auch den anderen „Argumenten“ die letztmögliche Grundlage.
  2. Da ich gerne abwechslungsreich koche nutze ich fast jeden Tag unterschiedliche Eiweißquellen und in meiner Küche findet sich immer eine Auswahl verschiedener Getreide – und Pseudogetreidesorten, Nüsse und Samen und unterschiedlichste Hülsenfrüchte, welche ich alle sehr gerne mag. Zu meinen all-time-favorites gehören auf jeden Fall Bohnen, Cashews und Tempeh.

 

Andreas vom Vegan Fitness Lifestyle Magazin

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Rezepte, Ernährungsinfos, Trainingstipps, Empfehlungen und ganz viel über unsere Gesundheit – all das findest du bei Andres und seinem Vegan Fitness Lifestyle Magazin. Gesundheit und Fitness, die Spaß macht!

vegan-fitness-lifestyle.de

  1. Nachdem ich den festen Entschluss hatte mich vegan zu ernähren, fand ich die größte Schwierigkeit darin, es meinem sozialen Umfeld mitzuteilen. Viele haben mit Unverständnis darauf reagiert (Ernähre dich halt wie jeder normale Mensch auch; Du schadest dir doch damit; Das bringt doch nichts…). Da muss man einfach drüber stehen. Mir hat es geholfen, wenn ich als Antwort gesagt habe, dass ich das als Experiment sehe und es mal für einige Monate probieren will. Falls es mir nicht gefallen sollte und ich keine Vorteile dadurch sehe, kann ich ja immer noch zurück in meine alte Ernährung. Nachdem das aber vorüber war, ist mir das Weglassen von Tierprodukten beim Einkaufen eigentlich recht einfach gefallen und es wurde auch von Mal zu Mal immer einfacher.
  2. Meine Top 3 pflanzlichen Eiweißquellen sind: Linsen, Hanfsamen und Haferflocken

 

Vegan Sport & Supplements

Logo Vegan Sport Supplements

Zum Schluss möchte ich dir noch das Team von Vegan Sport & Supplements vorstellen. Neben einem Blog mit veganen Fitnessrezepten, Interviews und informativen Artikeln zur veganen Sporternährung, findest du hier auch einen Onlineshop für vegane Sportnahrung und Fitnesszubehör. Praktische Kombi, oder? Hier kannst du unter anderem Supplements shoppen und dir dabei sicher sein, dass alles rein pflanzlich ist!

blog.vegan-supplements.de

  1. Zu Anfang muss man sich natürlich mit vielen Zutatenlisten aus dem Supermarkt auseinandersetzen, das kann zunächst natürlich etwas zeitaufwendig sein. Aber man hat schnell den Dreh raus und somit die meisten veganen Produkte im Kopf, daher braucht man dann nicht mehr bei jedem Produkt nachzuschauen, ob es nun wirklich vegan ist. Außerdem gibt es mittlerweile vegane Supermärkte und eine immer größer werdende Zahl an Supermärkten, die ein ausgezeichnetes veganes Sortiment anbieten.
    Wenn man sich hauptsächlich von Fertignahrung fernhält und sich von vollwertigen Lebensmitteln wie Bohnen, Gemüse, Obst, Reis, Kartoffeln, Quinoa, Haferflocken und Ähnlichem ernährt, dürfte es keine großen Probleme geben. Außerdem schont diese Art der Ernährung auch noch den Geldbeutel.
    Sportler, die einen besonders hohen Bedarf an Eiweiß und Nährstoffen haben, werden in unserem Onlineshop (www.vegan-supplements.de) fündig. Neben Reisprotein, Erbsenprotein, Sojaprotein, Lupinenprotein (Lupinenmehl) und Hanfprotein bieten wir eine Bandbreite an veganen Aminosäuren, Vitaminen, Mineralstoffen und nährstoffreiche Superfoods an. Hier muss kein Veganer auf die Zutatenliste gucken, denn es wurde jedes einzelne Produkt genaustens beim Hersteller auf seine pflanzliche Herkunft hinterfragt. Bei der veganen Ernährung sollte man auch auf seinem Vitamin B12, Vitamin D3 und Eisenwert achten, da hier Mängel entstehen können. Auch hierzu bieten wir veganen Kunden zahlreiche vegane Alternativen an.
    Mit der veganen Ernährung ist es wie mit jeder Ernährungsweise die man „erlernt“, zunächst sollte man sich informieren. Hierzu gibt es nicht nur viele Informationen im Internet, sondern auch Bücher wie z. B. „Die China Study“. Dann einfach ausprobieren und testen, was einem am besten bekommt und schmeckt. Anfangsschwierigkeiten gibt es immer und überall im Leben, aber wenn man am Ball bleibt, wird man ziemlich schnell herausfinden wie unkompliziert und wohltuend die vegane Ernährung für Körper, Geist und Seele ist.
  2. Reisprotein, Erbsenprotein und Sojaprotein.

Wow, was für ein Input, oder? Großartige vegane Blogger, die dich an ihren Erfahrungen teilhaben lassen und ganz individuell auf die zwei Fragen geantwortet haben.

Fazit

Bei der ersten Frage: Was ist die größte Schwierigkeit, wenn man sich vegan ernähren möchte?“ waren sich viele der Blogger einig, dass es vor allem die gesellschaftliche Akzeptanz ist. Viele Menschen reagieren einfach unheimlich kritisch, wenn man sagt, dass man sich vegan ernährt. Oft artet das in Diskussionen oder scheinheiliges „sich Sorgen machen“ der Anderen aus. Und genau das ist der Punkt, wo wir als Veganer zwar selbstbewusst, aber weder dogmatisch, noch missionierend sein sollten! Ich denke das ist einer der wichtigsten Punkte. Wir dürfen stolz und glücklich sein, dass wir uns rein pflanzlich ernähren, ja natürlich. Wir dürfen dazu stehen. Aber wir sollten die selbe Akzeptanz, die wir von anderen erwarten, auch genau denen gegenüber bringen.

Dass es nicht langweilig oder schwierig ist, vegan zu kochen zeigen alle der hier vorgestellten Menschen auf ihren Blogs. Und auch in ihren Antworten wurde klar, dass die Umstellung vielleicht anfangs mit etwas Mehraufwand verbunden, aber auch total spannend ist und man unheimlich viele neue, leckere Dinge kennenlernt und ausprobiert.

Auf die Frage: „Welche sind deine top drei Eiweißquellen?“ gibt es ebenfalls einige Überschneidungen. Hülsenfrüchte in jeder Form, ob als Linsen, Bohnen, Kichererbsen, Nüsse und Quinoa werden mehrfach genannt. Streng genommen zwar auch eine Hülsenfrucht, möchte ich hier Sojaprodukte nochmal gesondert hervorheben. In vielen Antworten findest du Tofu, Tempeh und auch Sojaprotein. Die Produkte aus der Sojabohne sind nicht umsonst so beliebt! Sie bieten uns hochwertiges Eiweiß und wenn du’s nicht übertreibst, gibt es auch keinen (ernährungswissenschaftlichen) Grund Angst vor Sojaprodukten zu haben. Falls du Soja allerdings nicht verträgst, gibt’s offensichtlich mehr als genug Alternativen für unsere Proteinversorgung. Hülsenfrüchte gehen immer! Linsen, Kidneybohnen, Kichererbsen und Erbsen sind schnell zubereitet und liefern uns in Kombination mit Getreide, Reis oder Quinoa ein optimales Aminosäurenprofil.

 

Wenn du trotzdem mal nicht weißt, was du kochen sollst oder vielleicht noch ganz am Anfang der Umstellung auf vegan stehst und Tipps für den Alltag brauchst, hast du nun 7 tolle Adressen, bei denen du jederzeit genau das findest: unglaublich gute Rezepte, praktische Tipps und Empfehlungen für einen unkomplizierten und nachhaltigen Alltag. Viel Spaß!