Herzfood | Selbstliebe
Vertrau deinem Herz - nicht der Waage. Warum du mehr bist als eine Zahl auf der Waage, was dein Körperfettanteil ist und über dich aussagt und warum 65kg nicht gleich 65kg sind. Wunderschöne, mutige Menschen vereint in einem Herzensprojekt, das dir dabei hilft Frieden mit deinem Körper zu schließen.
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Vertrau deinem Herz – nicht der Waage

In meiner Arbeit als Coach für Achtsamkeit in Sport & Ernährung ist es fast erschreckend wie sehr sich die Sorgen meiner Klienten gleichen: nicht schlank genug, nicht muskulös genug, nicht genug Po, nicht genug Brust, nicht genug Sixpack, nicht genug Beine, nicht genug Haare, zu viele Haare, zu viele Dellen, zu viel Gewicht, nicht genug Ausstrahlung, nicht schön genug.

Glaubst du auch, dass du nicht genug bist? Nicht gut genug?

In Zeiten von Fitness- und Diätprogrammen wie Size Zero & Co kein Wunder. Die Medien, die Gesellschaft, die Industrie, diverse Social Media Plattformen, ja sogar die Plakate von Mode für „Curvy Girls“ suggerieren uns, dass wir schlank und trotzdem definiert (aber nicht zu muskulös bitte!!) sein sollten, um fit und schön zu sein. Ein großer Po (aber kein fetter Hintern!), große Brüste, lange Beine und ein schmale Taille, das gilt als schön. Aber ein schöner Körper reicht nicht – die perfekte Ausstrahlung dank leuchtender Augen, der passenden Frisur, einer glatten Haut und vollen Lippen darf es bitte auch noch sein. Operiert und zu geschminkt solls selbstverständlich nicht aussehen, natürliche Schönheit ist gefragt. Morgens wie ausm Ei gepellt ausm Bett aufstehen ist ja wohl nicht zu viel verlangt, oder? Aber wehe du steigst dann mit deinem Schaufensterpuppen Körper auf die Waage und diese zeigt zu viel an, dann ist selbst fürs perfekte, natürlich schöne Püppchen Weltuntergangsstimmung.

Wenn ich meine Klienten nach ihrem Ziel frage, wird mir sehr oft ein Zielgewicht genannt. Und sogar in diversen Ausbildungen bekommt man beigebracht eine exakte Zahl aus dem Klienten zu locken, um das Ziel so präzise wie möglich zu formulieren. Aber was sagt diese Zahl auf der Waage überhaupt über uns aus? Ist es unser Ernst, dass wir uns darüber definieren? Really?

 

Warum du der Waage nicht vertrauen solltest

Lass uns das mal kurz theoretisch betrachten: die Zahl auf der Waage sagt uns wie viele Kilogramm wir wiegen, also wie groß unsere physikalische Masse ist. Unser Gewicht setzt sich vor allem aus unseren Knochen, unseren Muskeln, unserem Wassergehalt und unserem Körperfettanteil zusammen.

Jetzt frage ich dich: kennst du dich mit diesen Faktoren aus? Weißt du wie viel Gewicht Wasser ist, von dem was auf der Waage steht? Weißt du wie hoch dein Körperfettanteil ist? Was sagt die Waage über deinen Muskelanteil aus? Und was bitteschön sagt die physikalische Masse über deine Schönheit aus? Wie kann diese physikalische Einheit überhaupt in Korrelation zur Ästhetik, einem subjektiven, abstrakten Empfinden, stehen? Richtig, gar nicht.

 

Unser Körperfettanteil – was ist das und wie ist er einzuschätzen?

Unser Körperfettanteil ist eine absolut erforderliche Zusatzinformation zu unserem Körpergewicht. Wenn wir also auf Zahlen wert legen, dann bitte nur in Kombination.

Zur kurzen Einschätzung, ganz grob gesagt: ein Körperfettanteil von unter 30% gilt als gesund. Das heißt, dass wir darunter ein geringeres Risiko haben an ernährungs- und übergewichtbedingten Krankheiten zu erkranken.

Bedeutet ein höherer Körperfettanteil ein höheres Gewicht? Nein.

Vor einigen Monaten ist mir bei zwei Klientinnen, die ich gemeinsam betreue, wieder extrem aufgefallen, wie wenig das Gewicht aussagt. Beide sind 31 Jahre alt und mit 1,68m und 1,69m etwa gleich groß. Die eine wiegt 64kg und hat einen Körperfettanteil von 25,01% – die andere wiegt 73,3kg und hat einen Körperfettanteil von 22,27%. Krass, oder?

Ich könnte dir noch unendlich viele weitere solcher Beispiele nennen. Und das zeigt ganz deutlich, dass der Körperfettanteil (wenn überhaupt) das einzige Maß sein sollte, welches wir zur Einschätzung unserer Gesundheit (nicht unserer Schönheit!!!) nutzen können. Der Körperfettanteil sagt uns, ob wir in einem gesunden Bereich liegen. Im Sportsektor sagt er uns auch, wie weit wir unseren Körperfettanteil noch etwa reduzieren müssten, um unsere Muskulatur richtig sichtbar zu machen. Er sagt uns aber nichts übere unsere Fitness oder gar unsere Ästhetik.

Ich vermesse den Körperfettanteil mit einem Caliper (Körperfettzange) und der 7-Falten-Methode nach Jackson & Pollock. Das ist eine deutlich genauere Methode als die gute, alte Körperfettwaage. Die kannst du nämlich getrost vergessen, wenn du authentische Ergebnisse willst. Du merkst also: weg mit den Waagen!

Und weil ich weiß, dass Bilder mehr als tausend Worte sagen und einfach viel mehr Eindruck machen, habe ich das Projekt ‚Vertrau deinem Herz – nicht der Waage‘ ins Leben gerufen. Ich habe einen Weg gesucht möglichst vielen Menschen deutlich zu machen, wie wenig die Zahl auf der Waage über unsere Schönheit oder unsere Fitness aussagt und dass wir ALLE gut genug sind! Genau jetzt, genau so wie wir sind. Wir alle sind es wert uns selbst zu lieben!

 

Los geht’s

Begleitet wurde dieses Herzensprojekt von Mareike Kanik, welche als Fotografin einen großartigen, einfühlsamen Job gemacht hat und nur Dank ihr war es möglich die Schönheit der unterschiedlichsten Körperformen in Bildern festhalten zu können. Heute kann ich dir endlich die Ergebnisse präsentieren! Noch mehr Fotos findest du in ihrer Galerie, schau dort gerne mal vorbei! Sie hat auch einige Worte geschrieben, wie sie das Projekt aus ihrer Sicht wahrgenommen hat. Vielleicht hast du ja sogar Lust dich auch mal von ihr ablichten zu lassen? Glaub mir, es tut gar nicht weh und sie versteht es wirklich auf jeden individuell einzugehen und deine Wünsche zu berücksichtigen.

An zwei Tagen habe ich fast 30 Frauen und einen Mann kennenlernen und vermessen dürfen.

 

www.mareiketordis.de

 

 

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Nach dem Vermessen hat sich Chefkosmetikerin Maria vom Kosmetikinstitut Ruth de La Motte um uns gekümmert und mit ihrem Können und ihrem Auge für die innere Schönheit dafür gesorgt, dass wir uns fallen lassen konnten und unsere natürliche Ausstrahlung betont wurde.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Nun hatte ich also meine Teilnehmer/innen und eine Fotografin versammelt, alle Daten (Körperfettanteil & Gewicht) aufgenommen und wir waren bereit uns vor die Kamera zu stellen. Halbnackt. In schöner Wäsche. An dieser Stelle wurden wir von dem nachhaltigen Kölner Wäsche Label Erlich Textil unterstützt, welches uns die großartige Unterwäsche zur Verfügung gestellt hat. Höchster Tragekomfort (soooo weich!!), schöne Optik zu fairen Bedingungen – was will man mehr? Noch einmal von Herzen vielen Dank an dieser Stelle!

 

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Gestärkt durch wahres Herzfood waren wir nun bereit uns vor die Kamera zu wagen. Es gab lauter glutenfreie und vegane Leckerein – gefülltes Zucchinibrot, Salate, Minz Dip, Muffins mit Himbeeren und Infused Water.

 

 

 

 

 

 

 

 

Warum 65kg nicht gleich 65kg sind – der Beweis

Kommen wir zum spannendsten Teil. Hier möchte ich dir nun anhand der Gruppenfotos die Gemeinsamkeiten der Teilnehmer/innen vorstellen und dir zeigen wie unterschiedlich schön wir alle sind – trotz gleichem Gewicht oder Körperfettanteil.

 

Gemeinsamkeit: zwischen 79kg und 82kg

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Gemeinsamkeit: zwischen 63 und 65kg 

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Gemeinsamkeit: zwischen 73kg und 75kg

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Gemeinsamkeit: zwischen 56kg und 62kg

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Gemeinsamkeit: > 33% Körperfettanteil

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Gemeinsamkeit: < 21% Körperfettanteil

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Gemeinsamkeit: zwischen 25% und 30% Körperfettanteil

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Gemeinsamkeit: zwischen 20% und 23% Körperfettanteil

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Gemeinsamkeit: alle wunderschön

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Was sagt uns das?

Vertrau deinem Herz – indem du es mit Selbstliebe, Selbstbewusstsein und Selbstannahme füllst – und nicht der Waage, die ganz offensichtlich rein gar nichts über deine Schönheit, deine Gesundheit, deine Fitness oder deine Selbstliebe aussagt. Du bist schön und wunderbar, genau hier, genau heute, genau jetzt. Du bist genug!

 

Am Ende gab’s noch für jeden Teilnehmer diese ganz wunderbare Goodie Bag, die von den weiteren Sponsoren NutriPlusTropicaiFrooggiesFrühmesnerMein Woody und dem Kosmetikinstut Ruth de La Motte bestückt wurde.

 

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Das alles wäre ohne den Support der wunderbaren Karina von FroileinFux nicht möglich gewesen. Danke meine Liebe! Sie hat auf ihrem Blog ebenfalls einen Artikel veröffentlicht und nimmt euch darin mit hinter die Kulissen des Projekts, wenn du also noch mehr über die Emotionen, Gedanken und Menschen erfahren möchtest, hier geht’s lang!

 

 

 

 

 

 

 

Und zum Schluss lass uns einmal Jubeln für all die mutigen und wunderschönen Menschen, die Teil dieses Projekts waren – Danke an alle Teilnehmer, Danke an alle Interessenten, Danke an alle, die ich auf die Warteliste für zukünftige Projekte schreiben durfte, Danke an alle, die mich mit diesem Herzensprojekt unterstützt haben. Ich bin wirklich zutiefst dankbar und glücklich diese Botschaft dank EUCH in die Welt tragen zu dürfen. DANKE ♥